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In Bulgarien haben in etwa fünfzehn Städten tausende Menschen gegen höhere Strompreise protestiert. Sie verlangten, dass die großen Energiebetriebe des Landes wieder verstaatlicht werden. Dies betrifft unter anderen auch den tschechischen Konzern ČEZ. Nachdem vor zwei Wochen der tschechische Energiekonzern ČEZ, der auch ganz Westbulgarien mit Strom versorgt, aus Albanien hinausgedrängt wurde, verlangen auch bulgarische Stromkunden die Annullierung des Privatisierungsvertrages mit der Firma. Nach einer ČEZ-Sprecherin habe der Betrieb mehrere hundert Beschwerden über höhere Rechnungen im Dezember und Januar in Bulgarien erhalten, die individuell überprüft würden. Bei den fünf hundert bisher überprüften Rechnungen seien keine Fehler auf der Seite von ČEZ festgestellt worden, so die Sprecherin.

Umweltminister Chalupa: Tschechen müssen für schlechtes Förderungssystem der Solarenergie bezahlen

Tschechische Bürger würden in Folge des schlechten Systems der Förderung der Solarenergie um etwa eine Milliarde Kronen mehr für Energie bezahlen. Umweltminister Tomáš Chalupa sagte dies in einem Diskussionsprogramm des TV-Senders Prima am Sonntag. Im Jahre 2005 wurde ein Gesetz verabschiedet, dem zufolge die Stromverteiler wesentlich höhere Summen für wesentlich höhere Summen die Solarenergie ankaufen, als sie zum Verkauf anbieten können.

Am vergangenen Montag wurden Ergebnisse eines Audits innerhalb der staatlichen Regulierungsbehörde veröffentlicht. Ihm zufolge seien die Preise in den Jahren 2005 bis 2011 im Widerspruch zum Gesetz festgelegt worden. Die Behörde hat Ermittlungen gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft beantragt.