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Die tschechischen Leichtathleten haben bei der Europameisterschaft in Helsinki ihre dritte Goldmedaille gewonnen. Sie geht auf das Konto von Stabhochspringerin Jiřina Ptáčníková, die am Samstag bei strömendem Regen den Finalwettbewerb gewann. Ihre Siegerhöhe von 4,60 Meter übersprang Ptáčníková im ersten Versuch, was ihr den entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz einbrachte. Die zweitplazierte Deutsche Martina Strutz und Bronzegewinnerin Nikolía Kiriakopulu aus Griechenland schafften die gleiche Höhe. Die anderen zwei EM-Titel für Tschechien hatten zuvor Speerwerfer Vítězslav Veselý und Pavel Maslák im 400-Meter-Lauf der Männer geholt.

In der abschließenden Disziplin der Frauen, der 4 x 400 Meter-Staffel, gewann Tschechien am Sonntag zudem die Bronzemedaille. In der Besetzung Zuzana Hejnová, Zuzana Bergrová, Jitka Bartoničková a Denisa Rosolová musste sich das tschechische Quartett nur der Ukraine und Frankreich beugen. Andererseits konnte Schlussläuferin Rosolová die britische Gegnerin nur um 18 Hundertstel auf den vierten Rang verweisen.

Im Siebenkampf blieb die tschechische Rekordhalterin Eliška Klučinová hingegen unter ihren Möglichkeiten. Mit 6131 Punkten belegte sie am Ende nur den 6. Platz. Dabei hatte es am ersten Wettkampftag noch so ausgesehen, als könnte Klučinová ihren erst kürzlich aufgestellten Landesrekord von 6283 Punkten erneut verbessern. Mit schwachen Leistungen im Weitsprung und im Speerwerfen aber machte sie ihre gute Ausgangsposition zunichte.