Škoda Auto erneut zum „Exporteur des Jahres“ gekürt

Pkw-Hersteller Škoda Auto ist und bleibt das Zugpferd der tschechischen Wirtschaft. Am Montag ist der Autokonzern aus Mladá Boleslav / Jungbunzlau ein weiteres Mal zum tschechischen Exporteur des Jahres gekürt geworden.

Foto: Archiv Škoda AutoFoto: Archiv Škoda Auto In der Kategorie, die nach dem Exportanstieg von 2016 zu 2017 bewertet wurde, siegte die Firma DGS Druckguss Systeme. Die Vertreter der beiden Unternehmen nahmen die Anerkennungsurkunden am Montag im Prager Palais Kaiserstein entgegen. Der Wettbewerb um den Exporteur des Jahres wurde unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskammer der Tschechischen Republik bereits zum 24. Male veranstaltet.

Škoda Auto hat im Jahr 2017 Fahrzeuge im Wert von 366 Milliarden Kronen (14,2 Milliarden Euro) exportiert. Das war um 18 Prozent mehr als im Jahr davor. Mit diesen Zahlen deckt die Tochter des deutschen Volkswagen-Konzerns 8,6 Prozent des gesamten Exports der Tschechischen Republik ab. Den zweiten Platz in dieser Kategorie verteidigte das Unternehmen Foxconn.CZ, und das trotz eines leichten Exportrückgangs.

DGS Druckguss (Foto: YouTube)DGS Druckguss (Foto: YouTube) Der Gewinner in der Kategorie „größter Exportzuwachs“ ist die Firma DGS Druckguss Systeme. Sie konnte ihre Ausfuhren im vergangenen Jahr um 51 Prozent gegenüber dem Jahr 2016 steigern. Die hauptsächliche Tätigkeit der Firma ist die Produktion von Druckgussmaterial aus Aluminium und Magnesium. Die daraus gefertigten Teile gehen zu 95 Prozent in die Fahrzeugproduktion, der Rest sind Maschinen- und Verbraucherteile. Auf dem zweiten Platz in dieser Kategorie landete das Unternehmen Rieter.CZ.

Den Preis für den Exporteur, der seine Erzeugnisse im Jahr 2017 in die meisten Länder ausführte, gewann die Firma CommScope Czech, die Antennen und weitere Telekommunikationsmittel herstellt. Sie hat ihre Waren in 130 Länder exportiert. Der Sieger in der Kategorie „Mittlerer Exporteur mit einem Exportvolumen von bis zu 500 Millionen Kronen“ wurde die Firma Hutní Projekt Frýdek-Místek.