Budvar exportiert 2018 Rekordmenge Bier

Die Brauerei Budweiser Budvar hat im vergangenen Jahr 1,07 Millionen Hektoliter Bier exportiert.

Renata Pánková (Foto: YouTube)Renata Pánková (Foto: YouTube) Im Vergleich zu 2017 stieg der Export um 8,5 Prozent. Die größte Menge wurde dabei nach Deutschland geliefert. Zu den weiteren Absatzmärkten gehörten vor allem Polen, Russland, die Slowakei und Großbritannien. Insgesamt exportierte die Brauerei ihr flüssiges Gold in 79 Länder. Zum ersten Mal in seiner Geschichte führte das Staatsunternehmen mehr als eine Million Hektoliter Bier aus. Dies sagte Budvar-Sprecher Petr Samec am Montag gegenüber der Pressenagentur ČTK.

In Deutschland wurden vergangenes Jahr im Vergleich zu 2017 fast sechs Prozent mehr Budweiser Budvar verkauft. Dies sei umso wertvoller, da die Brauerei in Deutschland bereits seit einiger Zeit gute Ergebnisse verzeichne, sagte die Leiterin der Exportabteilung, Renata Pánková. Budvar sei seit Jahren das meist verkaufte Importbier im deutschen Einzelhandel, so Pánková. Ihren Worten zufolge stieg der Verkauf in Deutschland in den letzten fünf Jahren um 25 Prozent.

Foto: YouTube Kanal von Budweiser BudvarFoto: YouTube Kanal von Budweiser Budvar Budweiser Budvar steigerte 2018 seinen Verkauf in insgesamt 39 Ländern. Der Export nach Russland stieg um 64 Prozent. In Schweden, das Pánková zufolge zu den wichtigsten Absatzmärkten der Brauerei gehört, erhöhte sich der Verkauf sogar um fast 80 Prozent. Pánková lobte zudem das Ergebnis in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dort verdoppelte sich der Verkauf von Budvar.

Zum ersten Mal in der Geschichte exportierte die Brauerei ihr Bier auch nach Bahrain, auf die Bermudainseln und in den Senegal. Nach mehreren Jahren wurde Budweiser Budvar zudem wieder nach Albanien, Angola und in den Irak geliefert.

Die Brauerei erhöht bereits seit einiger Zeit stetig den Export – in den vergangenen zehn Jahren stieg er fast um 85 Prozent. Mehr als 90 Prozent des 2018 exportierten Biers war das helle Lagerbier Budweiser Budvar. In einigen Ländern wird es unter der Marke „Budějovický Budvar“ oder „Czechvar“ verkauft.