Wirtschaftliche Beziehungen zwischen Wien und Prag

26-03-2002

Die Beziehungen zwischen Tschechien und Österreich sind, vor allem politisch, in den letzten Monaten eher unterkühlt, Temelin und die Benes-Dekrete sorgen hüben wie drüben für Aufgeregtheiten und markige Worte und daraus resultierende Irritationen. Aber eben, Politik ist Politik. Und Wirtschaft ist Wirtschaft.

Und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Wien und Prag sind wie eh und je gut, sogar sehr gut, wie der Delegierte der österreichischen Handelskammer, Dr. Michael Angerer, versichert. So gehört Tschechien zu den wichtigsten Handelspartnern Österreichs und umgekehrt. Vorab in den Grenzregionen entwickeln sich regionale Projekte von großer Bedeutung, die nicht nur wirtschaftliche, sondern auch kulturell und gesellschaftspolitisch wichtig sind.

Zu den hauptsächlichen Aufgaben der österreichischen Handelskammer in Prag gehören, laut Dr. Michael Angerer:

"Die Österreichische Außenhandelsstelle ist eine Stelle der Wirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich sieht als ihre Hauptaufgabe die Unterstützung österreichischer Unternehmen bei ihren Tätigkeiten in Österreich, aber natürlich auch im Ausland. Das Ausland ist für die österreichische Wirtschaft von großer Bedeutung, weil etwa 35 % der österreichischen Wirtschaftsleistung in das Ausland geht und immer österreichische Unternehmen exportieren."

Der Handelsdelegierte sitzt aber nicht nur in seinem Büro in Prag, wo ein gut eingespieltes Team von Mitarbeitern zur Verfügung steht, sondern er ist ständig unterwegs in der Tschechischen Republik, um vor Ort wirtschaftliche Projekte zu fördern, zu initiieren und beratend zu begleiten.

Wenn Sie mehr über die positive wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Tschechien und Österreich erfahren möchten, dann verweisen wir Sie auf unser Wirtschaftsmagazin am Mittwoch, dem 27. März. Dort können Sie das ganze Gespräch von Radio Prag mit dem österreichischen Handelsdelegierten Dr. Michael Angerer hören.

26-03-2002