Zwei Tschechen im Schwarzen Meer südlich von Burgas ertrunken

In Bulgarien sind am Donnerstag und Freitag zwei tschechische Touristen ertrunken. Ein 45-jähriger Mann aus Ostrava / Ostrau ertrank am Donnerstag unweit der Schwarzmeerstadt Lozenets. Ein 18 Jahre älterer Tourist aus Zlín starb einen Tag später nur wenige Kilometer nördlich im Meer bei Kiten. Dies gab die Sprecherin des Außenministeriums am Samstag bekannt.

Der Mann aus Ostrau reiste am 31. Juli mit seiner Familie in Lozenets an. Der Badeort liegt etwa 60 Kilometer südöstlich von Burgas. Das Unglück ereignete sich am Donnerstagabend, Berichten der lokalen Medien zufolge soll der Tscheche bei stürmischer See baden gegangen sein.

Der Mann aus Zlín war ebenfalls auf individuelle Weise zum Urlaub in Bulgarien angereist. Er ging am späten Freitagabend im Meer bei Kiten baden. In dieser Gegend war es erst im vergangenen Jahr im Juli zu einem ähnlichen Unglücksfall gekommen. Bei Burgas waren eine 61-jährige Tschechin und ein elfjähriges Mädchen ertrunken. Das Kind besaß ein Daueraufenthaltsrecht in Tschechien, war aber keine tschechische Staatsbürgerin. Beiden wurde wahrscheinlich die lokal sehr niedrige Strömung zum Verhängnis.