Zahl der vermissten Tschechen auf 14 gestiegen, bei 8 gibt es nur noch geringe Hoffnung

08-01-2005

Im Zusammenhang mit der Erdbebenkatastrophe in Südostasien ist die Zahl der vermissten tschechischen Staatsbürger wieder auf 14 gestiegen. Nach jüngsten Informationen haben sich acht davon zum Zeitpunkt der Katastrophe in den besonders schwer betroffenen Gebieten aufgehalten. Bei ihnen besteht nur noch geringe Hoffnung, dass sie die Flutwelle überlebt haben. Zwei schwer verletzte Tschechinnen wurden indes aus dem Unglücksgebiet in tschechische Krankenhäuser gebracht. Bei einer davon handelt es sich um das bekannte Topmodel Petra Nemcová. Die 25-Jährige, die am Samstagvormittag in Prag gelandet ist, erlitt eine Beckenfraktur und mehrere innere Verletzungen. Nemcová überlebte in den Zweigen eines Baumes, nachdem die Welle ihren Bungalow weggespült hatte. Eine weitere verletzte Tschechin befindet sich nach wie vor in Thailand. Wie der tschechische Botschafter in Bangkok, Jirí Sitler, bekannt gab, haben ihre Ärzte von einem Transport nach Europa vorerst abgeraten. Offiziell bestätigt ist nach wie vor ein tschechisches Todesopfer.