Winterherbergen für Obdachlose in Prag öffneten früher als gewöhnlich

Die Winterquartiere für Obdachlose wurden in Prag bereits elf Tage früher geöffnet als gewöhnlich. Der Grund dafür, dass den Obdachlosen das Dach über dem Kopf noch vor dem 1. Dezember angeboten wird, sind die gegenwärtigen Fröste. In der kalten Jahreszeit erhalten die Betroffenen relativ problemlos ein Herbergsbett zur Übernachtung. Sie müssen sich dazu nicht ausweisen, und auch alkoholisierte Menschen bekommen Einlass, sagte der Direktor des Prager Zentrums für Sozialdienste, Tomáš Ján, am Mittwoch vor Journalisten.

Wie die Ratsherrin für Soziales beim Prager Magistrat, Milena Johnová (Praha Sobě), indes betonte, sei die Beherbergung von Obdachlosen im Winter eine humanitäre Hilfe und kein Sozialdienst. Die Unterbringung in einem Winterquartier wird den Obdachlosen bis Ende März gewährt.