Wasserreserven trotz nassem Winter weiterhin unzureichend

Trotz der überdurchschnittlichen Niederschlagsrate im Dezember und Januar sind die tschechischen Wasserreserven nur unzureichend. Dies bestätigte der Hydrologe Jan Daňhelka vom tschechischen hydrogeologischen Institut am Wochenende gegenüber der Presseagentur ČTK. Zwar seien die Bergregionen durch den Schneereichtum der vergangenen Monate gut ausgelastet, im Flachland gebe es aber noch massive Mängel, so der Experte. Laut Daňhelka muss sich Tschechien deshalb auch in diesem Jahr auf Probleme durch Trockenheit einstellen.

Den Informationen des Wissenschaftler-Teams Intersucho zufolge hat sich die Dürre auf 95 Prozent des tschechischen Territoriums ausgebreitet. 30 Prozent der Flächen werden dabei als ausgesprochen trocken eingestuft. Dies sind besonders Gebiete am Wasserlauf der Flüsse Elbe (Labe) und der Luschnitz (Lužnice), in der Umgebung von Plzeň / Pilsen und in Südostmähren.