Wahlen zum Senat erfolgen weiter in zwei Runden

Die Wahlen zum tschechischen Senat werden auch in Zukunft zwei Runden erfolgen. Einen Antrag, das australische Modell mit einer Runde für die Direktwahl einzuführen, lehnte der Senat mit knapper Mehrheit am Donnerstag ab.

Den Antrag hatte der Sozialdemokrat Jiří Dienstbier ausgearbeitet. Die Idee war, die Wahlen zum Senat attraktiver zu machen. An den Stichwahlen zum Senat am vergangenen Wochenende hatten nur 16,5 Prozent der Wahlberechtigten teilgenommen. Alle zwei Jahre wird ein Drittel der 81 Sitze im Oberhaus des tschechischen Parlaments neu bestimmt. Das Oberhaus des tschechischen Parlaments mit Sitz in Prag kann Verfassungsänderungen verhindern. Es gilt deshalb auch als eine Art Demokratie-Versicherung.