ÚSTR-Preise an Putin-Gegner und Roma-Aktivisten

22-11-2019

Insgesamt fünf Personen hat das Institut für das Studium totalitärer Regimes (ÚSTR) am Donnerstag für ihr Engagement im Bereich Demokratie und Menschenrechte. Darunter ist der russische Journalist und Gegner von Präsident Wladimir Putin, Wladimir Kara-Murza, sowie der tschechische Roma-Aktivist Čeněk Růžička. Einen Sonderpreis hat der Jesuit Richard Čemus erhalten für seine Zusammenarbeit mit Exil-Gruppen und Radio Vatikan während des Kalten Krieges.

Das Institut für das Studium totalitärer Regimes vergibt jedes Jahr seine Preise für den Kampf um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Bei der Preisvergabe in diesem Jahr wurde an die Samtene Revolution vor 30 Jahren erinnert, es erklang aber auch Kritik an der heutigen Regierung in Tschechien.