Tschechische Bauern gegen Reduzierung der Tierhaltung

13-08-2019

Die tschechischen Bauern lehnen die Kampagnen ab, in denen die Tierhaltung als eine bedeutende Quelle der Treibhausgas-Emissionen bezeichnet wird. Ein Impuls für diese Stellungnahme war der vor kurzem veröffentlichte UN-Bericht zum Anteil der Landwirtschaft an der Methanerzeugung sowie der Kohleoxid- und Stickstoffoxidproduktion.

Die Landwirte in Tschechien stellen sich gegen den Vorschlag, die Tierhaltung zu reduzieren. Die Schweine- und Rinderbestände seien hierzulande in den zurückliegenden 30 Jahren um zwei Drittel zurückgegangen, im Vergleich zu Frankreich und zu Deutschland seien sie gering, teilte der Leiter der Agrarkammer im Kreis Plzeň / Pilsen, Jaroslav Šíma, am Montag gegenüber der Presseagentur ČTK mit.