Tschechiens BIP stieg nominell seit 1989 um 700 Prozent

04-08-2019

Das Volumen des tschechischen Bruttoinlandprodukts (BIP) hat sich seit der Samtenen Revolution im November 1989 nominell um 700 Prozent vergrößert. Betrug das BIP im Jahr 1990 den üblichen Preisen nach noch 672 Milliarden Kronen (26,05 Milliarden Euro), so sind es jetzt mehr als 5,3 Billionen Kronen (206 Milliarden Euro). Unter Berücksichtigung der Preisentwicklung und anderer Kennziffern hat sich die reelle Größe der tschechischen Wirtschaft seit dem Jahr 1989 nahezu verdoppelt. Das geht aus den Angaben des Tschechischen Statistikamts (ČSÚ) und den Berechnungen von Analysten hervor.

Die tschechische Ökonomie ist in den zurückliegenden 30 Jahren zu einer typischen Marktwirtschaft geworden, in der die Kaufkraft der Bevölkerung um das Zweieinhalbfache gestiegen ist. Andererseits orientiere sich Tschechien weiter ziemlich stark auf die verarbeitende Industrie und die Zahl der wirtschaftlich tätigen Personen ist in etwa gleichgeblieben, konstatieren die Analysten.