Tschechien will sich gegen Abwanderung der Ärzte wehren

Tschechien plant Maßnahmen gegen die Abwanderung von Ärzten ins Ausland. Dazu gehöre auch die Verpflichtung, nach dem Studienabschluss drei bis vier Jahre in Tschechien zu arbeiten, wie Gesundheitsminister Adam Vojtěch (parteilos) am Sonntag in einer Talkshow des TV-Sender Prima mitteilte.

Das größte Problem hierzulande ist die Alterung der Ärzte. Zudem gibt es in Tschechien verhältnismäßig weniger Medizin-Studenten als in den Nachbarländern.

Nach Angaben vom Jahr 2016 ist jeder fünfte Arzt nach dem Studium ins Ausland gegangen. Die häufigsten Zielländer sind Großbritannien, Deutschland und Österreich.