Tschechien registriert zweitgeringste Niederschlagsmenge von Januar bis Juli

Die große Dürre in Tschechien wurde am Dienstag nun auch mit Zahlen belegt. In den Wetteraufzeichnungen, die seit 58 Jahren erfolgen, wird dieses Jahr bisher als dasjenige mit der zweitgeringsten Niederschlagsmenge geführt. Von Januar bis Juli gab es in Tschechien im Schnitt 293 Millimeter Niederschlag, also 293 Liter Wasser auf einen Quadratmeter. Noch weniger Niederschlag in derselben Zeitperiode gab es lediglich im Jahr 2015, als 286 Millimeter registriert wurden.

Die Regenfälle waren indes regional unterschiedlich. In den Kreisen Liberec / Reichenberg, Pardubice, Hradec Králové / Königgrätz und Zlín fiel bis Ende Juli sogar die niedrigste Regenmenge überhaupt, informierte das Tschechische Hydrometeorologische Institut (ČMHÚ).