Tschechien gibt Zahnärzten in Randregionen Geld

Im Kampf gegen den Zahnärztemangel auf dem Land und in Randregionen greift Tschechien erstmals zu finanziellen Anreizen. Die ersten Fördergelder wurden nun an drei Zahnarztpraxen in Cheb / Eger und Ústí nad Labem / Aussig an der Elbe im Westen des Landes sowie Horní Cerekev im Süden ausgezahlt, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Donnerstag mitteilte. In den drei Fällen seien umgerechnet insgesamt knapp 140 000 Euro für die Gehälter von Fachangestellten oder den Kauf medizinischer Geräte bestimmt.

Die Förderung ist an Bedingungen geknüpft: So müssen die Antragsteller nachweisen, dass Kinder und Rentner mindestens 10 Prozent der registrierten Patienten ausmachen. Zudem müssen die Praxen mindestens 35 Stunden die Woche geöffnet sein und Verträge mit mehreren gesetzlichen Krankenversicherungen haben.