Tschechen aus Lateinamerika und von den Philippinen evakuiert

25-03-2020 aktualisiert

In der Nacht auf Mittwoch sind 88 Tschechen mit einem Flugzeug nach Tschechien zurückgekehrt, die wegen Coronavirus-Maßnahmen auf den Philippinen gestrandet sind. 169 Tschechen sind aus Honduras und Mexiko zurückgeflogen. Dies teilte Außenminister Tomáš Petříček (Sozialdemokraten) via Twitter mit. Das Außenministerium organisiert die Evakuierungsflüge. Weitere 300 tschechische Bürger kehren beispielsweise aus Vietnam und aus der Dominikanischen Republik zurück. Petříček zufolge evakuierte Tschechien als erstes der EU-Länder seine Bürger von der philippinischen Insel Cebu, weitere Urlauber wurden in Manila abgeholt. Nach Prag wurden auch 90 Menschen aus anderen europäischen Ländern geflogen, darunter aus Österreich und der Slowakei. Die französische Botschaft dankte Tschechien dafür, dass auch drei Franzosen nach Prag mitreisen konnten. Der britische Botschafter Nick Archer bedankte sich für die evakuierten Briten.

In Prag werden am Mittwoch auch weitere Flugzeuge landen, mit denen Tschechen aus dem Ausland evakuiert werden. Die Fluggesellschaft Smartwings, mit der das Außenministerium zusammenarbeitet, holte tschechische Bürger in Panama, Kuba, Costa Rica und Kolumbien ab. Am Wochenende sollen 130 Personen aus Peru nach Tschechien zurück fliegen. Im Ausland bleiben auch weiterhin Hunderte von tschechischen Bürgern, viele sind in Südostasien und in Australien gestrandet.