Timoschenkos Ehemann fordert Sanktionen gegen ukrainische Staatsvertreter

11-05-2012

Der Ehemann der inhaftierten ukrainischen Ex-Regierungschefin, Oleksandr Timoschenko, schlug vor, die Fußball-EM nicht in der Ukraine auszutragen. Der ukrainische Unternehmer, der Anfang dieses Jahres Asyl in Tschechien erwarb, stellte der ukrainischen Tagespresse zufolge zudem eine Liste von ukrainischen Staatsvertretern zusammen, gegen die Sanktionen verhängt werden sollen. Oleksandr Timoschenko überreichte das Verzeichnis in Tschechien dem Ex-Senator der Demokratischen Bürgerpartei, Vlastimil Sehnal. Der ehemalige tschechische Parlamentarier schloss sich aus Solidarität Anfang Mai mit einem Hungerstreik Julija Timoschenko an. Sehnal wollte mit seinem Hungerstreik erreichen, dass in Tschechien mehr Aufmerksamkeit der ukrainischen Ex-Regierungschefin geschenkt wird und dass sich tschechische Politiker für Timoschenko einsetzen.