Staatspräsident Klaus unterschreibt Gesetz über Direktwahl seines Nachfolgers

01-08-2012

Die letzte Hürde für die erste Direktwahl des tschechischen Staatspräsidenten ist gefallen. Amtsinhaber Václav Klaus habe das Gesetz, das die Details der Wahl regelt, unterschrieben, gab am Mittwoch ein Sprecher des Präsidenten bekannt. Klaus hatte zuvor die Einführung der Direktwahl scharf kritisiert, er nannte sie einen „fatalen Fehler“. Die tschechischen Bürger werden dem Gesetz nach nun zwischen dem 11. Januar und 2. Februar an die Urnen gebeten. Die Direktwahl erfolgt in maximal zwei Runden. Sollte keiner der Kandidaten in der ersten Runde die absolute Mehrheit der Stimmen erlangen, folgt zwei Wochen später eine Stichwahl der beiden erfolgreichsten Kandidaten aus der ersten Runde.