Škoda-Gewerkschafter erteilen Plänen zur Produktionsverlagerung erneute Absage

Die Gewerkschafter des Autoherstellers Škoda haben den Überlegungen der Konzernleitung, die Produktion des Škoda Superb nach Deutschland zu verlegen, erneut eine deutliche Absage erteilt. „Wir geben die Produktion des Modells Superb auf keinen Fall her!“ schrieben die Gewerkschafter in der aktuellen Ausgabe ihres Wochenblatts, das am Donnerstag erschienen ist.

Sie begründeten ihre Haltung damit, dass der Superb das Flaggschiff der Marke sei und damit die eigene DNA verkörpere. Zudem seien der Großteil des Betriebsgewinns und so auch die Bonuszahlungen an die Arbeitnehmer gerade auf dieses Produktionssegment zurückführen, heißt es. Auch die Festlegung, den Samstag zu einem verbindlichen Arbeitstag zu machen, haben die Gewerkschafter abgelehnt.