Škoda fordert vom Staat Unterstützung bei Einführung von E-Autos

09-10-2019

Bei der internationalen Maschinenbaumesse in Brno / Brünn haben führende Vertreter des Auto-Herstellers Škoda und ehemalige Wirtschaftspolitiker eine stärkere Unterstützung des Staates für die Elektromobilität gefordert. So müssten genügend Ladestationen im Land errichtet und das Interesse der Kunden am Kauf von Elektro-Autos gestärkt werden, sagte Škoda-Manager Michal Kadera. Hierfür erwarte man eine Hilfe der Politik.

Für die Einhaltung der Klimaziele müssen laut Kadera bis zum Jahr 2030 hierzulande rund 250.000 Elektroautos fahren. Für jeweils zehn Fahrzeuge sollte je eine Ladestation zur Verfügung stehen, erläuterte Kadera. Die Forderungen des Škoda-Managers werden von den ehemaligen Wirtschaftsministern Martin Kuba (Bürgerdemokraten) und Milan Urban (Sozialdemokraten) unterstützt. Sollte man in dieser Sache zögerlich sein, könnte es in Tschechien bald ähnlich aussehen wie in Detroit, so Urban. Detroit gilt als Symbol für den Niedergang der amerikanischen Autoindustrie.