Schulminister: Verbesserung des Zugangs zu Bildung für Roma-Kinder erst in drei Jahren möglich

13-11-2008

Laut Schulminister Ondřej Liška ist die Verbesserung des Zugangs zu Bildung für Roma-Kinder erst in drei Jahren möglich. Auch bei Ausführung von Unterstützungsprogrammen der Regierung könne man die Bedingungen für die Ausbildung von Roma-Kinder nur schrittweise und langsam verbessern. Dies sagte Liška gestern in Prag auf einer internationalen Konferenz mit dem Titel „Ausbildung ohne Grenzen – Roma-Kinder in der Tschechischen Republik“. Vertreter von Bürgervereinigungen widersprachen dem Schulminister. Es liege auch am guten Willen der Politiker, dass die Roma-Kinder in Tschechien schneller einen besseren Zugang zur Bildung bekämen. In der Tschechischen Republik liegt besonders unter den Angehörigen der Roma-Minderheit die Arbeitslosenquote weit über dem Durchschnitt.