Roma-Rat plant Analyse von Vorkriegs-Eigentumsverhältnissen

01-12-2019

Der Rat für Roma-Angelegenheiten bei der Regierung plant eine Analyse von Eigentumsverhältnissen von Angehörigen der Minderheit vor dem Zweiten Weltkrieg. So soll festgestellt werden, wie viel des Eigentums während der deutschen Besatzungen in den Jahren 1938 bis 1945 enteignet wurde und wie hoch mögliche Entschädigungen sein könnten. Darüber berichtete die Presseagentur ČTK am Sonntag. Der Rat fordert von der Regierung nun die nötigen Mittel für die Forschungen.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden rund 5500 tschechische Roma in Konzentrationslager verschleppt, nur rund 500 kehrten nach Ende des Krieges in ihre Heimat zurück. Kurz nach 1945 lebten somit nur rund 800 Roma in Böhmen und Mähren.