Rechnungshof stellt Mangel bei Verwaltung der Kunstsammlungen fest

18-05-2020

Der Oberste Rechnungshof kritisiert Mangel bei der Verwaltung der Kunstsammlungen durch den Staat. Die Evidenz sei zersplittert, in Angaben über die Sammlungen gebe es Fehler und Unterschiede, und die Regeln seien allzu allgemein. Zu diesem Schluss ist der Rechnungshof aufgrund einer Kontrolle der Sammlungen in den Jahren 2016 bis 2018 gekommen.

Bei Kontrollen in zehn Institutionen stellten die Kontrolleure fest, dass etwa 3000 Gegenstände in den Sammlungen fehlen. Die Sammlungsverwalter wie Museen und Galerien hätten sich damit nicht beschäftigt, wer dafür Verantwortung trage steht in einem Pressebericht des Rechnungshofs, der am Montag veröffentlicht wurde. Das Kulturministerium habe die Verwalter zudem mangelnd beaufsichtigt, hieß es weiter.