Rechnungshof kritisiert Bildungsministerium für mangelnde Zielsetzung bei IT-Schulbildung

12-08-2019

Das tschechische Bildungsministerium hat auch nach fünf Jahren noch nicht die wichtigsten Punkte in der Strategie für digitale Bildung an Schulen umgesetzt. Dies kritisiert der Rechnungshof in seinem neuesten Bericht. So habe das Ressort zum Beispiel noch keinen Standard erstellt für das IT-Grundwissen von Schülern, hieß es. Außerdem erhielten die Schulen zu wenig Geld für die Computerausstattung.

Das Bildungsministerium wies die Vorwürfe zurück. Die Strategie für digitale Bildung laufe bis 2020, die Erkenntnisse des Rechnungshofs bezögen sich aber auf Daten von 2011 bis 2018, sagte eine Sprecherin des Ressorts. Gerade im vergangenen Jahr habe man einige wichtige Schritte unternehmen können zur Erfüllung der Strategie, wandte das Bildungsministerium ein.