Projekt „Příběhy bezpráví“ wird eröffnet

01-11-2016

Am Dienstag wird in Prag der 12. Jahrgang des Projektes „Příběhy bezpráví“ (Lebensgeschichten des Unrechts) eröffnet. Mittels des Projektes sollen sich die Schüler in diesem Jahr mit dem Schicksal von Menschen bekannt machen, die ihre Heimat verlassen mussten, nachdem die Kommunisten in der Tschechoslowakei die Macht ergriffen hatten. Das diesjährige Motto des Projektes sei vor dem Hintergrund der aktuellen Migrationskrise gewählt worden, erklärte Karel Strachota von der Hilfsorganisation Člověk v tísni (Mensch in Not), die das Projekt ins Leben rief. An den Schulen werden Filme gezeigt zu tiefgründigen Themen wie die Vertreibung der Deutschen nach dem Krieg, die Internierung der Mitglieder der Kirchenorden oder die Provokationen der Geheimpolizei gegenüber denjenigen, die ins Ausland flüchten wollten. Zur Eröffnung des Projektes werden drei ehemalige Gefangene des kommunistischen Regimes ausgezeichnet.