Premier Babiš kritisiert fehlende Investitionen aus China

12-04-2019

Die Höhe der chinesischen Investitionen in Tschechien sei nicht gerade zufriedenstellend. Dies sagte Premier Andrej Babiš nach einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Li Keqiang am Rande des 16+1-Gipfels im kroatischen Dubrovnik. Die unzähligen gegenseitigen Besuche würden sich nicht bemerkbar machen, so Ano-Parteichef Babiš nach der Zusammenkunft am Donnerstag. Der tschechische Regierungschef stört sich vor allem an der negativen Handelsbilanz zwischen Prag und Peking. Während die Volksrepublik ihre Umsätze in Tschechien im vergangenen Jahr massiv steigern konnte, stagnierten die Zahlen in der Gegenrichtung.

Die sogenannten 16+1-Gespräche dienen seit 2012 als Plattform für den Austausch zwischen 16 mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten mit dem Reich der Mitte. Die Treffen sind ein Teil des chinesischen Projekts einer neuen Seidenstraße unter dem Motto „One Belt, One Road“.