Präsident Zeman kritisiert Einmischungsversuche in Angelegenheiten der Visegrád-Staaten

Staatspräsident Miloš Zeman hat die Versuche kritisiert, sich in die inneren Angelegenheiten der Visegrád-Staaten einzumischen. Diese Versuche würden nur zu einer Entfremdung der Staaten von den weiteren EU-Mitgliedern führen, so Zeman nach einem Treffen der Staatsoberhäupter der vier Visegrád-Staaten (Tschechien, Polen, Ungarn und Slowakei) im slowakischen Štrbské Pleso. Mit seinen Worten reagierte der tschechische Präsident indirekt auf das Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn, das das Europäische Parlament im September auf den Weg gebracht hat.

Der gastgebende slowakische Präsident Andrej Kiska rief alle EU-Staaten dazu auf, mehr einander zuzuhören. Jedes Land habe seine Geschichte, seine Probleme und in vielen Fällen auch ein eigenes Verständnis der Europäischen Union.