Piraten wollen sich keinem Block demokratischer Parteien anschließen

21-07-2019

Die Piraten sehen keinen Grund dafür, sich einem Block demokratischer Parteien vor den Parlamentswahlen anzuschließen, über den der Vorsitzende des Bündnisses Stan Vít Rakušan gesprochen hat. Das sagte der Vizevorsitzende der Piraten und Chef deren Fraktion im Abgeordnetenhaus Jakub Michálek gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK. Seinen Worten zufolge spricht auch Premier Andrej Babiš (Ano-Partei) über einen derartigen Block, weil ihm laut Michálek passt, als „das Opfer einer allgemeinen Verschwörung“ aufzutreten. Die Piraten wollen auch weiterhin ihren eigenen Weg gehen. Dieser koste Bemühungen, viel Geduld und Arbeit, erklärte Michálek. Vít Rakušan (Stan) forderte am 26. Juni, als die Vertrauensfrage im Abgeordnetenhaus gestellt wurde, die Vorsitzenden der Oppositionsparteien zur Bildung eines Blocks auf.

Der Vizechef der Piraten erinnerte jedoch daran, dass die Piraten schon im vergangenen Jahr bei den Kommunalwahlen an vielen Orten gemeinsam mit anderen Gruppierungen kandidiert haben. Eine bestimmte Form der Zusammenarbeit gebe es schon, sagte er. Die Hauptsache sei für die Piraten Unbescholtenheit, Kompetenz und ein ähnliches Programm, so Michálek.