Piraten-Chef Bartoš: Interessenskonflikt von Babiš sollte auch Banken interessieren

06-02-2019

Der Vorsitzende der Piratenpartei, Ivan Bartoš, ist davon überzeugt, dass die Behörden auf die vorliegenden Unstimmigkeiten zur Person von Andrej Babiš (Ano-Partei) reagieren sollten. Zahlreichen Analysen zufolge stehe der Premier nämlich in einem Interessenskonflikt. Bartoš sagte im Gespräch für den Nachrichtenserver Aktuálně.cz, dass in diesem Fall auch die Banken eine Rolle spielen könnten, bei denen die Holding Agrofert laut Bartoš Kredite im Wert von rund 35 Milliarden Kronen (1,4 Milliarden Euro) aufgenommen hat.

Der Piratenchef reagierte in dem Gespräch auf eine Verhandlung des Stadtamtes in Černošice. Das Amt befasste sich damit, ob der Premier im Interessenkonflikt steht, wenn er auch die Medien, deren Eigentümer er war, in die Treuhandfons übergeben hat. Laut der Tageszeitung „Právo“ hat das Stadtamt den Premier mit einer Geldstrafe belegt.