OECD: in Tschechien kaum Chancengleichheit bei der Bildung

Ein neuer Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt einmal mehr den Einfluss der sozialen Herkunft auf die Bildung. Dabei schneidet Tschechien besonders schlecht ab, hierzulande erreichen nur 3,6 Prozent der Erwachsenen mit Eltern ohne abgeschlossene Sekundarausbildung ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 21,2 Prozent, beispielsweise in Deutschland sind es mit 14,9 Prozent etwas weniger, in Österreich wiederum nur 10,1 Prozent.

Laut den OECD-Experten erreichen benachteiligte Schüler in nicht benachteiligten Schulen deutlich bessere Leistungen. Die OECD mit Sitz in Paris ist eine internationale Organisation mit 36 Mitgliedstaaten. Ihr erklärtes Ziel ist die Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Wohls von Menschen weltweit.