Norwegischer Rettungsdienst birgt Leichen zweier tschechischer Bergsteiger

02-08-2019

Der norwegische Bergrettungsdienst hat am Freitagnachmittag mit Hilfe eines Helikopters die Leichen zweier tschechischer Bergsteiger geborgen, die an der Felsenwand Trollveggen tödlich verunglückt sind. Die Männer hatten am vergangenen Donnerstag den Aufstieg zur Wand in Angriff genommen. Mit ihren Verwandten hatten sie vereinbart, dass sie diese am Samstag kontaktieren werden. Das geschah nicht, worauf die Verwandten den Bergrettungsdienst, die norwegischen Behörden und die tschechische Botschaft informierten. Die beiden Tschechen galten als erfahrene Bergsteiger.

Die Leichen der Verunglückten hatten die Rettungskräfte schon am Montag aus der Luft entdeckt. Doch erst am Dienstag gelang es ihnen, sich unter großen Schwierigkeiten zu ihnen hinab zu seilen. Wegen schlechten Wetters musste die Bergung indes bis auf Freitag verschoben werden. Die beiden Bergsteiger waren nicht das erste Mal beim Trollveggen. Mit ihrer Höhe von 1700 Metern, davon ist ein Kilometer lotrecht, gilt die Felswand als die größte ihres Typs in Europa.