Konferenz zu Ehren des aktuellen Václav-Havel-Preis-Trägers in Prag

Eine internationale Konferenz zu Ehren von Ojub Titijew, dem diesjährigen Gewinner des Václav-Havel-Preises, findet am Mittwoch in der Prager St.-Anna-Kirche statt. An der Diskussion mit dem Titel „Eine unerträgliche Leichtigkeit des Bösen“ nehmen unter anderen die Finalistin des Havel-Preises, die kubanische Dissidentin Rosa María Payá, sowie weitere Bürgerrechtler teil. Der aktuelle Preisträger, der tschetschenische Menschenrechtler Ojub Titijew, und der dritte Finalist, der bahrainische Oppositionsführer Najeeb Radschab, sitzen in ihren Ländern im Gefängnis. Sie werden bei der Konferenz durch ihnen nahe stehende Personen vertreten.

Der Preis, der nach dem ehemaligen tschechischen Präsidenten Václav Havel benannt ist, wird vom Europarat gemeinsam mit der Václav-Havel-Bibliothek und der Charta 77-Stiftung verliehen. Der Name des diesjährigen Gewinners wurde am Montag in Straßburg bekannt gegeben.