Innenministerium will keine elektronische Wahl ermöglichen

25-10-2019

Die Möglichkeit einer elektronischen Stimmabgabe ist nicht Teil einer geplanten Wahlrechtsreform. Dies bestätigte das Innenministerium am Freitag. Der zuständige Staatssekretär im Ressort, Petr Mlsna, begründete dies mit einer mangelhaften Sicherheit vorhandener Systeme. Ein Cyberangriff könnte in keinem Fall ausgeschlossen werden, so Mlsna.

Derzeit arbeitet das Innenministerium an einer umfassenden Reform des Wahlrechts. So sollen Wahlen hierzulande nur noch an einem Tag statt wie bisher am Freitag und Samstag stattfinden. Eine weitere Neuerung könnte die Möglichkeit einer vorgezogenen Stimmabgabe sein sowie die Briefwahl für Auslandstschechen.