In Tschechien werden am Ostermontag bestimmte Volksbräuche begangen

22-04-2019

In weiten Landesteilen Tschechiens werden am Ostermontag typische Volksbräuche für den letzten Tag des Osterfestes begangen. Es sind in der Regel Sitten und Bräuche, die mit dem Emde des Winters und dem Beginn des Frühjahres verknüpft sind.

Junge Burschen und Männer ziehen besonders in den ländlichen Gegenden mit einer Osterrute (Tschechisch: pomlázka) von Haus zu Haus, um einer bestimmten „Pflicht“ nachzukommen: Sie schlagen die Frauen und Mädchen symbolisch mit der Rute, weil diese dadurch angeblich „jung bleiben“. Als Belohnung für ihre „Tat“ bekommen sie bemalte Eier oder Schokoladeneier. In Mähren hat sich zudem bis heute dieser Brauch erhalten: Frauen und Mädchen werden mit kaltem Wasser begossen, um sie von ihren Sünden zu befreien und um Leib und Seele zu erfrischen.