Gläubiger nehmen Restrukturierungsplan für insolventen Kohleförderer OKD an

Die Gläubiger der Kohleförderfirma OKD haben bei einem Treffen in Ostrava / Ostrau am Donnerstag über die Zukunft des insolventen Unternehmens entschieden. Dabei wurde ein Restrukturierungsplan angenommen, verbunden mit dem Verkauf aller Aktien an den Staatsbetrieb Prisko. Damit bleibt die Kohleförderung erhalten. Im anderen Fall hätte OKD Konkurs anmelden müssen.

Wichtigster Gläubiger ist die Citibank mit Forderungen in der Höhe von knapp zehn Milliarden Kronen (380 Millionen Euro). Prisko hat für die Aktien von OKD insgesamt 80 Milliarden Kronen (gut drei Milliarden Euro) geboten.