Gewerkschafter fordern Senatoren auf, Bublan nicht in ÚSTR-Rat zu wählen

21-07-2019

Zwei Vorsitzende der Gewerkschaftsorganisationen des Instituts für das Studium totalitärer Regime (ÚSTR), Miroslav Vodrážka und Petr Blažek, fordern die Senatoren auf, den ehemaligen Senator und Innenminister František Bublan (parteilos) nicht in den Rat des Instituts zu wählen. Sie werfen dem Ex-Innenminister vor allem die Bemühungen um die Auflösung des Instituts vor. Bublan lehnte dies jedoch gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK ab.

Die sieben Mitglieder des Rates des Instituts werden von den Senatoren gewählt. Vier Mitglieder werden von Bürgerinitiativen, zwei vom Abgeordnetenhaus und ein vom Staatspräsidenten vorgeschlagen. Das Abgeordnetenhaus hat Bublan und den Historiker Eduard Stehlík vorgeschlagen. Der Senat wird die Ratsmitglieder auf seiner Sitzung nächste Woche wählen.