Gewerkschaften im Gesundheitswesen fordern 9 Prozent des BIP

12-08-2019 aktualisiert

Die Gewerkschaften und weitere Organisationen im Gesundheitswesen fordern, dass der Staat 9 Prozent des BIP für das Gesundheitswesen ausgibt. Sie gaben dies auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Montag in Prag bekannt.

Der Vorschlag wurde bereits im Juni dem Gesundheitsministerium vorgelegt, dieses lehnte ihn ab. Bisher belaufen sich die Ausgaben des Staates für das Gesundheitswesen auf knapp 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Gesundheitsminister Adam Vojtěch wies am Montag die Kritik an seiner Person seitens der Gewerkschafter zurück. Die Ausgaben im Gesundheitswesen stiegen seit 2016, unterstrich er, und zwar um 20 bis 25 Milliarden Kronen jährlich.