Gesundheitsministerin Milada Emmerova kritisiert Arzneimittelpolitik in Tschechien

18-07-2005

Die tschechische Arzneimittelpolitik ist nach Meinung der Gesundheitsministerin Milada Emmerova zu liberal. Dies sagte sie am Montag auf einer Pressekonferenz in Prag, auf der Emmerova über die neu von ihrem Amt gebilligte Medikamentenpreisliste informierte. Der Ministerin zufolge könnte in absehbarer Zeit die Einführung der so genannten Gesundheitsbücher der Patienten helfen, das Verschreiben von Medikamenten seitens der Ärzte besser zu kontrollieren. Einen großen Handlungsraum für Erzielung der Übereinkünfte mit pharmazeutischen Firmen schaffe auch das Finanzministerium, indem es zu hohe Preisobergrenzen der Arzneimittel ansetze.