Gedenkstätte für verfolgte Geistliche zieht aus Kloster nach Králíky um

06-09-2019

Die Gedenkstätte für verfolgte Geistliche, die sich im Klosterareal auf dem Muttergottesberg bei Králíky / Grulich befindet, muss nach fast zehn Jahren umziehen. Die Kirche will die Räumlichkeiten im Wallfahrtsort renovieren und dort ein Besucherzentrum einrichten. Dies teilten die Leiter des Vereins für Militärgeschichte Erika Brno, Richard M. Sicha, und der Rektor der Wallfahrtskirche, Karel Moravec, am Donnerstag mit.

Die Gedenkstätte wird künftig in einem Gebäude auf dem Großen Marktplatz in Králíky untergebracht. Zuerst müssen aber die Räumlichkeiten dort in Stand gesetzt werden. Der Verein aus Brünn, der Träger der Gedenkstätte ist, mietete in Stadt zudem Räumlichkeiten des ehemaligen Gymnasiums. Dort betreibt er bereits ein Museum für Zollwesen. Die Dauerausstellung erinnert an die Verfolgung von Geistlichen in der Tschechoslowakei in den 1950er Jahren. Im Internierungslager in Králíky waren in den Jahren 1950 bis 1961 mehr als 500 Mitglieder von Kirchenorden eingesperrt.