Folgen von Corona: Denkmalsamt rechnet mit 130 Millionen Kronen Verlust

20-05-2020

Das Nationale Amt für Denkmalschutz (NPÚ) schätzt die Einnahmenverluste, die durch die Corona-bedingte Schließung ihrer Kulturdenkmäler bis Ende Mai verzeichnet werden, auf 125 bis 130 Millionen Kronen (4,6 bis 4,8 Millionen Euro). Das sagte die Generaldirektorin der Behörde, Naďa Goryczková, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Prag. Dabei habe das Jahr ziemlich gut begonnen: In den ersten zwei Monaten wurde von einem Fünftel der Denkmäler, die ganzjährig geöffnet haben, ein Mehrbetrag zum Vorjahr von über 1,5 Millionen Kronen (56.000 Euro) erwirtschaftet, so Goryczková.

Die über 100 staatlichen Burgen, Schlösser und weiteren Objekte sind seit dem 10. März geschlossen. Am kommenden Montag dürfen sie ihre Innenräume wieder öffnen, die Gärten und Parks mehrerer Schlösser sind schon seit dem 11. Mai geöffnet. Das Amt für Denkmalschutz erwägt nun, die Hauptsaison dieser Einrichtungen zu verlängern.