Finanzministerium bewertet Registrierkassenpflicht als Erfolg

Die Registrierkassenpflicht hat der tschechischen Staatskasse im vergangenen Jahr 12,3 Milliarden Kronen (480 Millionen Euro) zusätzlich beschert. Dies geht aus Zahlen des Finanzministeriums hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Laut dem Ressort wurden damit auch alle bisherigen Schätzungen übertroffen, diese lagen 11,7 Millionen Kronen (456 Millionen Euro).

Die Registrierkassenpflicht gilt in Tschechien seit 2016. Zunächst wurde sie für den Einzelhandel und das Gastgewerbe eingeführt, sollte später aber auf weitere Branchen ausgeweitet werden. Das Kernprojekt von Ex-Finanzminister und Premier Andrej Babiš stieß vor allem in Kreisen der konservativen Opposition auf scharfe Kritik.