Energiekonzern ČEZ verklagt bulgarisches Kartellamt

Der tschechische halbstaatliche Energiekonzern ČEZ hat das bulgarische Kartellamt verklagt. Damit will das Unternehmen eine Entscheidung der Wettbewerbsbehörde vom Juli anfechten. Das Kartellamt entschied vergangenen Monat, dass der Energiekonzern seine bulgarische Tochtergesellschaft nicht an die Firma Inercom verkaufen darf.

ČEZ ist seit 2004 auf dem bulgarischen Markt. Über seine Verteilergesellschaft liefert der Konzern dort Strom an drei Millionen Abnehmer. Anfang des Jahres hat das Energieunternehmen bereits den bulgarischen Staat beim internationalen Schiedsgericht in Washington verklagt. Der Vorwurf lautet auf massive Einflussnahme durch Regierung und Behörden zuungunsten von ČEZ.