Dürre-Folgen: Hohe Brandgefahr in Nordwestböhmen und Südmähren

Das tschechische Hydrometeorologische Institut (ČHMÚ) warnt im Zusammenhang mit der anhaltenden Trockenheit vor Verbrennungsaktionen im Freien. Besonders in Nordwestböhmen und in Südmähren besteht eine erhöhte Brandgefahr mit hohen Nachfolgeschäden. Extrem davon betroffen sind der Kreis Ústí nad Labem, die Region um Česka Lípa / Böhmisch Leipa und vier Bezirke im Kreis Südmähren. Ein nur etwas geringeres Brandrisiko gibt es aber auch in allen anderen Regionen des Landes. Die Bürger sollten daher Abstand nehmen, das Herbstlaub und anderen Unrat im Freien zu verbrennen.

In Mitteleuropa herrscht eine lang anhaltende Trockenperiode mit einem großen Mangel an Niederschlägen. Den Informationen des Wissenschaftler-Teams Intersucho zufolge hat sich die Dürre auf 71,1 Prozent des tschechischen Territoriums ausgebreitet. 30 Prozent der Flächen werden dabei als ausgesprochen trocken eingestuft.