Deutsch-tschechische Journalistenpreise vergeben

02-11-2019

Am Freitagabend hat der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds in Leipzig die Deutsch-tschechischen Journalistenpreise vergeben. Es wurden acht Beiträge tschechischer und deutscher Journalisten ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger seien für eine klischeefreie und differenzierte Wahrnehmung des jeweiligen Nachbarlandes geehrt worden, die ein besseres Verständnis zwischen Deutschen und Tschechen, fördere, hieß es in einem Pressebericht des Zukunftsfonds.

In der Kategorie Audio wurde das Hörfunkprojekt „Studio 39“ des Hauptnachrichtensenders Radiožurnál des öffentlich-rechtlichen Tschechischen Rundfunks ausgezeichnet. In der Kategorie Multimedia wurde Jiří Fiedor für seinen Dokumentarfilmzyklus „Das deutsch-tschechische Jahrhundert“ geehrt, der vom öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen gesendet wurde. Von tschechischer Seite wurde des Weiteren Adéla Tallisová Dražanová in der Kategorie Text für die Reportage „Wie es in Leipzig begann“ ausgezeichnet. Der Sonderpreis Milena Jesenská ging an Kirill Ščeblykin von der Tageszeitung Deník N für „Die Gräben bestehen bis heute – 100 Jahre Tschechoslowakei“.