Bildungsministerium will nach BIS-Kritik Lehrpläne überarbeiten

14-01-2019

Man will den Unterricht moderner Geschichte an den Schulen ausgewogener gestalten. Dies verkündete das Bildungsministerium nach einem Treffen mit Vertretern des Inlandsgeheimdienstes BIS. Eine Überarbeitung soll im Rahmen der grundsätzlichen Revision der Lehrpläne stattfinden, heißt es aus dem Ressort.

Der BIS hatte in seinem unlängst veröffentlichten Jahresbericht den Geschichts- und Tschechisch-Unterricht an den Schulen hierzulande kritisiert. Dieser sei durchsetzt von pro-sowjetischer und panslawistischer Propaganda und erfülle damit die hybride Strategie Russlands gegenüber westlichen Staaten, hieß es in dem Papier.