Bericht: Tschechischer Bankensektor ist stabil und hochresistent

23-05-2019

Der Bankensektor in Tschechien ist stabil und hochresistent gegenüber eventuellen unangenehmen Schockmomenten. Er biete auch weiterhin ausreichend Raum für den Zuwachs an Krediten sowie gleichfalls für eine Erhöhung der Kapitalreserven. Dies jedoch unter der Voraussetzung einer adäquaten Dividenden-Politik. Dies geht aus dem Bericht zur Finanzstabilität hervor, der am Donnerstag von der Tschechischen Nationalbank (ČNB) veröffentlicht wurde.

Dennoch hat die Zentralbank den sogenannten Satz für antizyklische Kapitalreserven auf zwei Prozent erhöht. Das hat zur Folge, dass sämtliche Banken und Kreditinstitute ab Juli 2020 mehr Geld in die Reserven zum Schutz des Kreditmarktes abführen müssen. Die am Donnerstag von der Nationalbank getroffene Entscheidung wird anhand der Regularien immer für das nächstfolgende Quartal im Jahr darauf fällig, informierte die Nachrichtenagentur ČTK.