Beratungen der Verfassungsorgane ohne Vertreter des Senats

Die Beratungen der Spitzen der tschechischen Verfassungsorgane am Mittwoch werden ohne einen Vertreter des Senats stattfinden. Staatspräsident Miloš Zeman hatte es abgelehnt, die Senatorin Miluše Horská als Vertreterin für Senatspräsidenten Milan Štěch zu empfangen, wie am Dienstag öffentlich wurde. Štěch befindet sich auf einer Dienstreise, laut der Burg sollen an dem Treffen aber tatsächlich nur die höchsten Vertreter von Regierung, Burg und Parlament teilnehmen.

Der Senat zeigte sich verstimmt aufgrund der Entscheidung Zemans. Die Spitzen der Verfassungsorgane wollen über die Linie Tschechiens in der Außenpolitik beraten, es soll unter anderem um das Verhältnis zu Israel und die Russland-Sanktionen gehen.