Beim Freiheitsfest wurde an Ausreise der DDR-Bürger vor 30 Jahren erinnert

29-09-2019

Mit Zelten, Trabanten, Fotografien, Dokumenten und Aussagen von Zeitzeugen wurde am Samstag an die Ereignisse von 1989 erinnert, als die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag zu einer Zuflucht für Tausende von Flüchtlingen aus der DDR geworden ist. Die Deutsche Botschaft hat ein Freiheitsfest veranstaltet, bei dem auch eine Serie von Diskussionen und Konzerte stattfanden. Der ehemalige Bundesminister Rodolf Seiters bezeichnete die Ereignisse vor 30 Jahren als Meilensteine auf dem Weg zu einer friedlichen Revolution und zur deutschen Wiedervereinigung.

Die Zeitzeugen aus den Reihen der Flüchtlinge und der Mitarbeiter der Botschaft erinnerten sich vor allem daran, wie der Sitz der Botschaft einschließlich Treppenhäuser, Dachboden, Heizungskeller und Garten von Flüchtlingen voll besetzt war.