Ausgaben für Medikamente steigen in Tschechien um 20 Prozent

06-01-2006

Die Krankenversicherungen und die Bürger in der Tschechischen Republik haben in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres insgesamt 48,5 Mrd. Kronen für Medikamente ausgegeben, das sind etwa 1,6 Mrd. Euro. Im Vergleich zu 2004 ist das ein Zuwachs von einem Fünftel. Das geht aus den Angaben hervor, die das Staatliche Institut für Arzneimittelkontrolle am Freitag veröffentlichte. An erster Stelle stehen dabei Herz-Kreislauf-Präparate, es folgen Medikamente für das Nervensystem sowie für Stoffwechsel und den Verdauungstrakt. Unter Apothekern und Distribuenten sorgt derzeit eine neu in Kraft getretene Verordnung von Gesundheitsminister David Rath für Unmut, mit der die gesetzlichen Handelsmargen zum Jahresbeginn von 32 auf 29 Prozent gesenkt wurden. Die Apotheker drohen daher mit Streik.